Veranstaltungen

Die Emporenmalerei aus St. Katharinen

Szenenwechsel 2017 /3

Ach wie flüchtig, ach wie nichtig – Tod und Vergänglichkeit

Heute sorgen Totenköpfe und Zombies für Nervenkitzel, im Barock bestimmten sie das Lebensgefühl von menschen, die wussten, dass sie ode rihre Angehörigen jederzeit aus dem leben gerissen werden konnten durch Pestepedemie, durch Hunger, Krankheit oder im Kindsbett. Der Tod war allgegenwärtig und zugleich öffentlich, auch unsere Emporenbilder zeigen ihn.

Vernissage: 19. September 2017, 19.30

„all meine Gebein bewahren tut“ – Vergänglichkeit und Auferstehungshoffnung in Grüften aus dem Barock

Vortrag von Dr. Regina und Dr. Andreas Ströbl, Forschungsstelle Gruft

Jana Baumeister (Sopran) singt Lieder des Barocks zu Tod und Ewigkeit, beleitet an der Orgel von Prof. Martin Lücker

Szenenwechsel 2017 /2

Propheten der Frömmigkeit – Vorbilder im Glauben

In den Emporenbildern sind neben Philip Jakob Spener auch Johann Arndt und Heinrich Müller dargestellt, sie alle waren in der Barockzeit bekannt für ihre erbaulichen Schriften. Ihnen wurde als Vorbilder des Glaubens ein Denkmal in den Bildern der Katharinenkirche gesetzt. Sie alle setzten sich für einen Glauben ein, der sich um ein „gottgefälliges Leben“ bemühte. Damit grenzten sie sich vielfach von theologischen Spitzfindigkeiten ab zu Gunsten einer tätigen Nächstenliebe.

Vernissage: 27. Juni 2017, 19.30

„Barocke  Frömmigkeit – Lebenslust und Lebensflucht“

Einführungsvortrag von Dr. Olaf Lewerenz

Musik: G.P. Telemann, Sonate d-Moll

 

 

20. Juni 2017, 18.30: Kunst und öffentlicher Raum

Margarete Rabow in der Katharinenkirche

500 Jahre Reformation – die Folgen für Frankfurt

Gottesdienstreihe mit Gastpredigern anlässlich des Reformationsjubiläums
Gottesdienstreihe mit Gastpredigern anlässlich des Reformationsjubiläums

eine Gottesdienstreihe mit Gastpredigern in der Katharinenkirche

26. März, 10 Uhr: Christengemeinde und Bürgergemeinde

Mit Bürgermeister Uwe Becker

9. April, 10 Uhr: Bildung für alle?

Mit Universitätspräsidentin Prof. Birgitta Wolff

14. Mai, 10 Uhr Geld oder Gnade?

Mit Daniel Hoster, BHF-Bank

11. Juni, 10 Uhr Reformation und Sozialstaat

Mit Stadtrat Stefan Majer

2. Juli, 10 Uhr: Protestantisch im 21. Jahrhundert

Mit Dr. Thorsten Latzel, Direktor Evangelische Akademie Frankfurt

 

 

Die Emporenmalerei aus St. Katharinen _ Szenenwechsel 2017/1

ins gelobte Land – Mose: 28. 3.-23. 6. 2017

In einem Zeitraum von ca. acht Jahren wird der gesamte Bilderzyklus der alten Emporen nach und nach präsentiert. Diese einzigartigen Zeugnisse pietistisch/aufklärerischer Frömmigkeit erlauben uns einen Blick in eine fremde Glaubenswelt, die es neu zu entdecken gibt.

Vernissage: 28. März, 19.30 St. Katharinenkirche

Nacht der internationalen Kirchenchöre 2016

Auch dieses Jahr kommen Chöre aus Finnland, Indonesien, Griechenland, Deutschland und Äthiopien zusammen, um am Freitag, den 11. November, zu einer musikalischen Reise um die Welt einzuladen. Die Reise beginnt ab 19 Uhr, in der evangelischen Sankt Katharinenkirche, An der Hauptwache, Innenstadt.
Veranstalter dieses musikalischen Abends im Rahmen der Interkulturellen Wochen ist die Pfarrstelle Ökumene im Stadtdekanat Frankfurt am Main, sowie der Internationale Konvent christlicher Gemeinden Rhein-Main e.V.

 

Zwischen Zeilen – eine Stunde Schönheit

Im Rahmen der Open-Books finden vom 18.-22. Oktober 2016 Lesungen in der St. Katharinenkirche statt.

Dienstag, 18. Oktober, 20 Uhr

„Wer bin ich, wenn ich hier bin?“

Aref Hamza und Rasha Abbas, zwei geflüchtete syrische Autoren stellen ihre Texte vor und diskutieren mit Najem Wali über die eigene Identität in einem -noch- fremden Land.

Musik: Ensemble „Hope“ des Projekts Bridges

Moderation: Christine Thalmann

Mittwoch bis Freitag

Autor*innen lesen Texte von Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten

Mittwoch, 19. Oktober, 18 Uhr

Lesungen von Ursula Krechel, Edgar Rai, Antje Rávic Strubel, Najem Wali

Moderation: Martin Schult

Donnerstag, 20. Oktober, 18 Uhr

Lesungen von Juri Andruchowytsch, Martin Mosebach, Moritz Rinke, Ilja Trojanow

Moderation: Felicitas v. Lovenberg

Freitag, 21. Oktober, 18 Uhr

Lesungen von Sherko Fatah, Felicitas Hoppe, Michael Krüger, Jane Teller

Moderation: Stephan Detjen

Samstag, 22. Oktober, 18 Uhr

„Weil es sagbar ist“: Gita Leber und Olaf Lewerenz lesen Texte von Carolin Emcke

Musik: Bastian Fiebig

 

 

Lob der Schöpfung – ökumenische Nacht der Kirchen, Freitag 2.9.2016, 19-23.30 Uhr

Horchen sie dem Lob der Schöpfung und des Schöpfers in alten und modernen Klängen!

Dieses Jahr öffnen die Innenstadtkirchen von 19-23.30 ihre Pforten, zu jeder vollen Stunde gibt es in einer der Kirchen ein spezielles ca. 30 minütiges Programm:

19.00 Dreikönigskirche „Erde“

20.00 Dom „Luft“

21.00 Alte Nikolaikirche „Wasser“

22.00 Liebfrauenkirche „Feuer“

23.00 St. Katharinenkirche: Lob der Schöpfung

Alte und neue Psalmtexte und fulminante Orgelmusik von Johann Gottfried Walther, Olivier Messiaen, Jehan Titelouze und Floor Peters beleuchten die Schöpfung und den Lob des Schöpfers.

Orgel: Prof. Martin Lücker

Lesungen: Dr. Gita Leber und Dr. Olaf Lewerenz

Die Nacht der Kirche endet mit einem Friedensgebet um 23.30 in der Katharinenkirche.

Gottesdienst zur deutsch-italienischen Woche 22. Mai 2016, 10.00 Uhr

Gottesdienst zur deutsch-italienischen Woche

 

 

Impressionen von der Luminale
2016

Luminale 2016
Impressionen von der Luminale 2016
Luminale 2016
Impressionen von der Luminale 2016
Luminale 2016

>> Video Luminale:

 

Licht-Beugung: Eine Illumination von Detlef Hartung und Georg Trenz

Luminale
Luminale

Light Diffraction, Luminale 2016, St. Katharinen Church, Frankfurt/Main „Video zur Luminale“

Pulsierende Lichtflächen, unregelmäßiges Erhellen und Verdunkeln des Kirchenraums, Buchstaben, die sich zu Worten verdichten. Der Raum beginnt zu atmen, die Architektur erfindet sich neu…

Gottes Haus = Erleuchtung; Gott = Licht

Licht-Beugung: eine Verbeugung vor dem Mystischen

Aus Alltagsbegriffen, technischen Worten und spirituellen Begriffen entstehen horizontale, vertikale und konzentrische Lichtbilder, Biklder, die einladen zum Meditieren im Lichtstrom der Luminale.

In der Katharinenkirche an der Hauptwache

13.-18. März 2016, 20.30-24 Uhr

Pulsierende Lichtflächen, unregelmäßiges Erhellen und Verdunkeln des Kirchenraums. Durch die „Licht-Beugung“ wird die Architektur der Katharinenkirche sich dynamisch verändern, der Raum beginnt zu atmen.

Das Medium Licht ermöglicht neue, spirituelle Erfahrungen im und mit dem Kirchraum, in der Wahrnehmung der Lichtinstallation erfolgt eine Auseinandersetzung mit dem Göttlichen. In unterschiedlichen Sequenzen werden Begriffe aus dem Wortfeld „Licht“ horizontal, vertikal und konzentrisch den Raum erleuchten.

Licht-Beugung: eine Verbeugung vor einem Kirchenraum, eine Verbeugung vor dem göttlichen Licht.

Licht-Beugung: ein meditativer Ruhepol im Lichtstrom der Luminale

13.-18. März 2016 19.30-23.00

ermöglicht durch die Unterstützung der Zukunftsstiftung des ev. Regionalverbands, der EKHN-Stiftung, der Evangelischen Bank, dem Cityforum Frankfurt, Drexel’s Eventgastronomie und Lang Medientechnik

 

 

Winteraktion in St. Katharinen vom 11. Jnauar 2015 bis 5. Februar 2016

Essen – Wärme – Gemeinschaft

Vom 11. Januar bis 5. Februar öffnen sich die Türen von St. Katharinen für Menschen, die etwas zu essen suchen und einen Platz zum Aufwärmen.

In den vergangenen Jahren haben wir bis zu 300 Essen täglich ausgegeben, Brote geschmiert, Tee gekocht, Gespräche geführt.

Während der Winteraktion findet die Passantenseelsorge wie gewohnt statt, montags und donnerstags gibt es um 16.30 Uhr 30 Minuten Orgelmusik, dienstags und freitags gibt es um 15 Uhr ein Nach-Mittagsgebet.

Die Kirche ist offen und Sie sind herzlich willkommen!

 

Frieden geht anders… 7.-18. November

Eine Ausstellung zur Friedensdekade an sieben Orten der Innenstadt über Alternativen zu Krieg

Alte Nikolaikirche: Hat auch Kleingeld Macht? gewaltfreier Kampf gegen die Apartheid in Südafrika

Frauenbegegnungszentrum Eva: Können Männer keinen Frieden? Liberias Frauen beenden Bürgerkrieg

Musikschule Schirn: Verändern Lieder die Welt? Singende Revolution in Estland, Lettland und Litauen

Caritas-Verband St. Leonhard: Können Worte Kriege beenden? Sehnsucht der Menschen nach Frieden in Mosambik

Carolus-Buchhandlung: Ist Trennung die Lösung? Die Friedensmission der Blauhelme auf Zypern

Punctum: Wer hat den Finger am Drücker? Bauchgefühl und Zivilcourage eines sowjetischen Obersts

St. Katharinen: Vertraust du mir – vertrau ich dir? Vom Klaten Krieg zur Entspannungspolitik

Die Ausstellung „Frieden geht anders“ wurde vom Zentrum Ökumene der EKHN konzipiert, zu besichtigen zu den üblichen Öffnungszeiten

weitere Informationen unter www.friedensbildung.de 

 

 

Interferenzen Kunstprojekt von Katrin Ströbel

Interferenzen Kunstprojekt von Katrin Ströbel verhüllter Altar – schimmerndes Gold
verhüllter Altar – schimmerndes Gold

verhüllter Altar – schimmerndes Gold

Katrin Ströbel verhüllt temporär das Altarrelief der St. Katharinenkirche. Ein Alpenpanorama entpuppt sich als Zeichnungen des zerstörten Frankfurts im zweiten Weltkrieg, schimmernde Goldfolie als Rettungsfolie. Glanz und Zerstörung fließen ineinander, Krieg und Idylle treten in einen Dialog.

Das Kunstprojekt Interferenzen: ein künstlerischer Impuls für die Friedensdekade und den Buß-und Bettag, ein Anstoß zur eigenen Auseinandersetzung mit dem Erleben von Zerstörung und der Hoffnung auf Heil.

In Zusammenarbeit mit der evangelischen Akademie Frankfurt präsentiert die Stadtkirchenarbeit an St. Katharinen die Installation Interferenzen von Katrin Ströbel.

3. November 19 Uhr: Begegnung mit der Künstlerin und ihrem Werk.

Katrin Ströbel Interferenzen – Impressionen

Interferenzen Kunstprojekt von Katrin Ströbel verhüllter Altar – schimmerndes Gold

Interferenzen Kunstprojekt von Katrin Ströbel verhüllter Altar – schimmerndes Gold

Interferenzen Kunstprojekt von Katrin Ströbel verhüllter Altar – schimmerndes Gold

 

 

Buchmesse 2015 in St. Katharinen: Zwischen-Zeilen – eine stunde Schönheit

Autor_innen lesen Literatur von Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten

Mittwoch, 14.10. 18-19.00

Nora Bossong, Oscar Guardiola-Rivera, Janne Teller

Moderation: Felicitas von Lovenberg

Donnerstag, 15.10. 18-19.00

Navid Kermani, Nele Neuhaus, Ilja Trojanow, Najem Wali

Moderation: Martin Schult

Freitag, 16.10. 18-19.00

Hasnain Kazim, Ursula Krechel, Ulrich Peltzer, Karl Schlögel

Moderation: Martin Schult

Hinweis: Sonntag 18.10 18.00 Alte Nicolaikirche

„Der Blick des Anderen“

Werner Schneider-Quindeau spricht über das Werk von Navid Kermani

Saxofon: Bastian Fiebig

 

 

25 Jahre Wiedervereinigung – Maybe?

25 Jahre Wiedervereinigung – Maybe?
25 Jahre Wiedervereinigung – Maybe?

25 Jahre Wiedervereinigung: Ja – Nein – Maybe

Viedeoinstallationen von Ralf Kopp in der evangelischen Stadtkirche St. Katharinen, Fr., 2.10., 18-24.00, Sa., 3.10., 13-22.00, So, 4.10., 12-17.00

25 Jahre Wiedervereinigung: ein Grund zum Feiern? Na klar! Aber: hatten wir, besonders die Menschen in der ehemaligen DDR, sich diese Wiedervereinigung gewünscht? Eine Wiedervereinigung, die in weiten Teilen eine Übernahme durch Westdeutsche und dem bundesrepublikanischen System war?

In Zusammenarbeit mit Ralf Kopp präsentiert die Stadtkirche vom 2.-4. Oktober die Videoinstallation „Maybe – zwei Standpunkte, eine Person“. Auf Monitoren werden die „inneren“ Dialoge von Menschen unterschiedlicher Sprache gezeigt, ich kann mich zwischen das „Ja“ und das „Nein“ einer Person stellen.

Nach 25 Jahren Wiedervereinigung ist nach der Phase der Euphorie und der Phase der Skepsis die Phase des Alltags angebrochen. Nach einer Generation Wiedervereinigung ist aber das Ja und Nein erneut abzuwägen: was wollten wir, was hofften wir, was hat sich erfüllt, wie soll es weitergehen in unserer Gesellschaft, in unserem Land? Einem Land mit Pegidademonstrationen, rassistischen Übergriffen, Wikkommenskultur und Protesten vor Flüchtlingsunterkünften. Das stellt uns neu vor die Frage, ob mit der Wiedervereinigung und im Ablauf des Prozesses zur Wiedervereinigung alles so hätte kommen müssen wie wir es erleben. Diesem Ja-Aber stellt sich die Videoinstallation von Ralf Kopp, dieses Ja-Aber braucht einen Platz in all den Feierlichkeiten zur Wiedervereinigung.

Die „inneren“ Dialoge bieten Platz zum Verweilen, sie laden ein, sich den eigenen inneren Dialogen zu stellen, nicht vorschnell ein Ja oder Nein, ein Entweder – Oder zu setzen, sondern sich in die inneren Stimmen zu stellen und diesen Dialog offen zu halten. Unser Umgang mit Flüchtlingen, mit Energie, mit dem Vielfalt an Lebensstilen sind nicht mit einfachem Ja oder Nein zu beantworten. Manchmal gilt es das Maybe auszuhalten.

Ja und Nein – Maybe: diese nicht geliebte Dimension unseres Lebens ist gegen alle Fundamentalismen und allem Schwarz-Weiß-Denken wachzuhalten und auszuhalten auch angesichts der Herausforderungen, die momenten in Deutschland und Europa anstehen.

Jahreslosung 2017: Gott spricht: „Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch." Hesekiel 36,26